Expat zu sein, ist das noch gut für die Karriere ?
Expats sind bis jetzt ins Ausland gegangen, weil es sich zumindest finanziell lohnte. Dieser Vorteil verliert an Attraktivität. Lohnt es sich da noch, den Schwerpunkt einer ganzen Familie zu verlegen ?
Deutsche Leiharbeitskräfte, die nach Frankreich kommen, haben vielleicht ihren ersten Wohnort in Deutschland behalten. In diesem Fall zahlen sie weiterhin eine Wohnung oder ein Möbellager und dann die Miete im Gastland.
Bis jetzt halfen die Prämien des Arbeitgebers, die Kosten zu decken. Außerdem haben die Entsandten den Eindruck, immer noch mit einem Fuß zu Hause zu stehen. Das hilft auch bei Verwaltungsangelegenheiten mit deutschen Behörden, wenn sie plötzlich wieder ins Heimatland zurückkommen müssen.
Auch der Arbeitgeber zieht diese Lösung bei einem festen, deutschen Arbeitsvertrag vor.
Haben sie in Deutschland alles aufgegeben, so konzentriert sich das ganze Leben der Expats in Frankreich. Vor ein paar Jahren gab es noch sehr viel mehr Arbeitnehmer, die diesen Schritt wagten. Sie fühlten sich von ihrer Firma unterstützt und geschützt. Sie holten Frau, Kind und Hund herüber und organisierten ein neues Leben in Frankreich. Ein Relocation Service half ihnen, die ersten Hürden zu nehmen : Wohnungssuche, Einschulung, Anmeldungen etc.
Selten erfahren sie, wie sich ihre Rückkehr gestalten könnte, falls notwendig. Das hat einen ganz präzisen Grund : Keine Klausel im Auslandsvertrag enthält die Garantie, dass ihnen bei der Heimkehr mehr als die Umzugskosten bezahlt werden. Es kommen aber nicht nur finanzielle Lasten auf sie zu sondern auch ganz praktische Herausforderungen. Sind sie in einer Arbeitnehmerüberlassung, so wissen sie nie genau, wo es am nächsten Tag hingeht. Darunter leiden auch die Familie und der Job des Ehepartners. Diese Aspekte werden vor dem Unterschreiben der Auslandsverträge selten besprochen.
Bevor ein Arbeitnehmer heute einen Vertrag fürs Ausland unterschreibt, sollte er also auf jeden Fall das Szenario der Rückkehr mit einbeziehen. Die richtigen Antworten für seine Karrierre wird er nicht unbedingt von einem Personaldienstleister bekommen.
Das Bureau Franco-Allemand hat schon viele deutsche Arbeitnehmer in Frankreich begleitet. Was wir da von den Fachkräften hören, zeigt die Tendenz. Oft wird dabei schnell klar: Kratzt man an den Versprechen der betroffenen Unternehmen, so ist schnell "der Lack ab", wie man in Norddeutschland sagt: "Sprachkurs für den Ehepartner? Ach ja, tut uns leid, die beauftragte Sprachschule hat nicht genug Schüler, um einen Kurs zu organisieren. Wohnungsproblem nach dem Einzug? Wir kümmern uns um Ihren Ein- und Auszug. (Wir zitieren: "Was dazwischen passiert, geht uns nichts an.")
Die von den Unternehmen angestrebte Kostenreduzierung führt dazu, dass die Bedingungen für Arbeitnehmer immer mehr an Anziehungskraft verlieren. Das Bureau Franco-Allemand bietet den Unternehmen preiswerte "Pakete" für die Personalbetreuung. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.